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WISSENSWELT: SCHNUPFTABAK



DIE HERSTELLUNG VON MENTHOL SCHNUPFTABAK


ROHTABAK


Zum Einsatz kommen dunkelbraune suncured Tabake, goldbraune Burleys, helle Virginy fluecureds sowie Orienttabake. Qualitäten und Provenienz sind identisch mit den in der Zigaretten-, Feinschnitt- und Pfeifentabakproduktion verwendeten Rohtabaksorten.

ROHTABAK

EINKAUFSREGIONEN


Südamerika, Afrika, Asien, Europa

VERMAHLUNG


Alle Rohtabakprovenienzen werden gesondert gemahlen und in grosse Silos befördert. Die Entnahme erfolgt über eine elektronische Waage.

HERSTELLUNG DER HALBFABRIKATE


Nach genau festgelegten Rezepturen werden aus verschiedenen Rohtabakmehlen farblich und geruchlich unterschiedliche Mehlmischungen zusammengestellt, angefeuchtet, gemischt und dann abgesiebt. Die Feuchtigkeitskontrolle erfolgt bei jeder Mischung gemäss der Produktspezifikation.

KALTFERMENTUR


Die Plastikkisten werden für längere Zeit in einem grossen dunklen Lagerraum bei gleichbleibender Temperatur zur Reifung abgestellt.

KALTFERMENTUR

ENDMISCHUNG


Aus den verschiedenen Halbfabrikaten werden die Mehlmischungen für die Einzelsorten nach vorgeschriebenen Rezepturen zusammengestellt. Geruchliche und farbliche Unterschiede finden dabei selbstverständlich Berücksichtigung. Je nach Bedarf werden die Mischungen auf der grossen oder kleinen Mischanlage mit den ebenfalls im Rezept festgelegten Aromenkomponenten wie Menthol, Fruchtaromen, ätherischen Ölen, Weissöl (Paraffinum) und Salzlösungen ausgemischt, abgesiebt und in kleinere Kisten abgefüllt. Bei jeder Mischung erfolgt eine Endkontrolle – die Freigabe wird nach Feuchtigkeitsbestimmung und Überprüfung durch die elektronische Nase im Labor gemäss der Produktspezifikation erteilt.

ENDMISCHUNG

BEREITSTELLUNGSRAUM


In diesem Bereich bleiben die fertigen Mischungen zwischengelagert. Danach erfolgt die zügige Abfüllung.

BEREITSTELLUNGSRAUM

PACKEREI


Exakt unter dem Bereitstellungsraum sind in einer grossen Halle die Abfüllanlagen aufgestellt. Menthol Snuff wird in acht Packungslinien mit je zwei fast vollautomatischen Packmaschinen abgefüllt. Alle Abfüllanlagen werden über spezielle Transportsysteme aus dem Bereitstellungsraum mit Material versorgt. Nach der Verpackung in Verkaufskartons werden die Produkte ins Fertigwarenlager der Versandpackerei gebracht.

PACKEREI
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GESUNDHEIT


Die Arbeitsgruppe „Krebsforschung“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt in ihrer jüngsten Veröffentlichung über rauchlosen Tabak, dass diverse Studien keinerlei schlüssigen Beweis für Krebserkrankungen durch Nasenschnupftabak erbracht hätten.* Aus dieser Aussage von hochrangigen Wissenschaftlern der weltweit obersten Gesundheitsbehörde ist daher zu schliessen, dass von Nasenschnupftabak keine Krebsgefahr ausgeht.

STUDIE BELEGT: SCHNUPFTABAK ALLEIN STELLT KEIN KREBSRISIKO DAR


Die EU-Kommission hatte Mitte der 90er-Jahre verfügt, dass alle Tabakprodukte den Warnhinweis „Verursacht Krebs“ oder ähnlich tragen müssten. Hiervon betroffen war damit natürlich auch der Schnupftabak. Dies war jedoch insofern problematisch, als der Erlass ohne den entsprechenden wissenschaftlichen Nachweis erfolgte, da es praktisch keine wissenschaftlich haltbare Studie gab, die gezeigt hätte, dass durch Schnupftabak eine Krebserkrankung der Nase hervorgerufen werden könne. Die EU-Behörden erkannten diese Problematik bald darauf und ersetzten den falschen Warnhinweis durch den jetzt gültigen Warnhinweis „Dieses Tabakprodukt kann Ihre Gesundheit schädigen und macht abhängig“. Dennoch gab der Weltmarktführer Pöschl Tabak zur Klärung des Sachverhalts ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten bei Prof. Dr. Eberhard Greiser, Direktor des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin, in Auftrag. Diese Vorgehensweise war auch vom deutschen Bundesgesundheitsministerium in Berlin sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und dem Europäischen Krebsforschungsinstitut in Mailand empfohlen worden. Wesentlicher Bestandteil des Vertrags war, dass Pöschl Tabak keinerlei Einfluss auf die Ergebnisse nehmen werde.

Kernziel der Untersuchung war die Beantwortung der Frage, ob bestimmte Lebensgewohnheiten oder Faktoren am Arbeitsplatz bei Patienten mit Krebserkrankungen der Nase (Krebs der Nasenhöhle, der Nasennebenhöhlen und des Nasenrachens) häufiger vorkommen als in der Allgemeinbevölkerung. Die zur Erstellung des Gutachtens erforderliche Studie, welche mehrere Jahre in Anspruch nahm, zählt zu den weltweit grössten Untersuchungen, die jemals zu möglichen Ursachen für Nasenkrebs durchgeführt wurden. Dazu wurden vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin alle insgesamt 427 Patienten bzw. deren Angehörige aus den verschiedenen Hals-Nasen-Ohren-Kliniken in Bayern und Baden-Württemberg befragt. Als Kontrollgruppe wurden 2.401 zufällig ausgewählte und ebenfalls in Bayern und Baden-Württemberg beheimatete Männer interviewt, welche nicht unter einer Nasenkrebsart leiden. Zur Sicherstellung der Berücksichtigung aller wissenschaftlichen Aspekte im Rahmen der Planung, Durchführung und Auswertung der Studie wurde ferner von Prof. Greiser ein aus unabhängigen Forschern bestehender wissenschaftlicher Beirat berufen.

Mitglieder dieses Beirats waren:
Prof. Dr. J. Chang-Claude (Vorsitzende), Leiterin AG Genetische Epidemiologie, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Prof. Dr. K.-H. Jöckel, Direktor des Institutes für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universität Duisburg/Essen
Prof. Dr. U. John, Direktor des Institutes für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität Greifswald
Prof. Dr. H. Maier, Oberstarzt, Leiter der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Der Konsum von Schnupftabak allein stellt kein nachweisbares Erkrankungsrisiko dar. Lediglich die Kombination mit dem Rauchen von Tabak ergibt ein nachweisbares Erkrankungsrisiko. Rauchen ist ein ausserordentlich starker krebserzeugender Faktor. Je länger und je mehr ein Raucher geraucht hat, umso grösser ist die Gefahr einer Nasenkrebserkrankung. Der Fakt, wonach der Staub von Hartholz der Nasengesundheit, vor allem der der Nasennebenhöhlen nicht förderlich ist, war bereits von einer Reihe von ausländischen Forschern entdeckt worden. Dies konnte in der Süddeutschen Nasenkrebsstudie eindrücklich bestätigt werden. Es gibt Berufsgruppen mit höheren Erkrankungsrisiken für Nasenkrebs, z.B. Schweisser. Lösungsmittel sowie die Anwendung von Insektenvernichtungsmitteln im Haushalt können in vergleichbarer Weise unheilvoll wirken wie das Zigaretten rauchen. Der tägliche Verzehr von Gemüse, Obst, Salat oder Fruchtsaft kann das Krebsrisiko deutlich vermindern. Beim Grillen oder Braten von Fleisch bzw. Würsten entstehen, wie schon seit langem bekannt, krebserzeugende Substanzen. Auch diese stellen offenkundig ein Nasenkrebsrisiko dar.

Pöschl Tabak, welches diese Studie zwar finanziert, aber wie oben erwähnt, vertragsgemäss keinerlei Einfluss auf die Ergebnisse der Studie genommen hat, zeigt sich mit dem Ergebnis der langjährigen Untersuchung sehr zufrieden. Geschäftsführer Dr. Ernst Pöschl: „Zum bis dato ersten Mal ist auf einzigartige Weise der Nachweis erbracht worden, dass der Konsum von Schnupftabak alleine kein erhöhtes Nasenkrebsrisiko mit sich bringt. Schnupftabak kann somit als ein im Vergleich zu vielen anderen Tabakerzeugnissen gesundheitlich harmloseres Tabakprodukt bezeichnet werden.“

SCHNUPFTABAK UND NIKOTIN


Schnupftabak ist ein Tabakprodukt und enthält also auch Nikotin. Besonders der englische Forscher Professor Russell hat in Studien festgestellt, dass der Übergang des Nikotin in den Körper beim Schnupfvorgang ziemlich rasch erfolgt. Nikotin in geringen Mengen, wie beim Schnupftabak genossen, ist ein durchaus anregendes Mittel. Dies gilt heute als wissenschaftlich fundiert.

SCHNUPFTABAK UND KONDENSAT: FEHLANZEIGE


Da Tabak beim Schnupfen nicht verbrannt wird, entstehen die bei gerauchten Tabakprodukten bekannten Kondensatstoffe nicht. Schnupftabak wird nicht geraucht. Daher belästigt sein Genuss auch nicht den Nachbarn. Er ist somit die ideale Alternative des Tabakgenusses überall dort, wo Rauchen verboten ist oder nicht gern gesehen wird. Sicher auch ein Grund, weshalb sich immer mehr Menschen dem rauchfreien Tabakgenuss zuwenden.

SCHNUPFEN UND SPORT


Nachdem kein Kondensat entsteht, ist Schnupftabak das ideale Genussmittel für alle sportlichen Männer und Frauen. Viele Sportler verwenden Schnupftabak, weil er ihre Nase freihält und erfrischt.

WARNHINWEIS BEI SCHNUPFTABAK


Während andere Tabakprodukte mit immer härteren Warnhinweisen belegt werden, verdeutlicht der EU-weite Warnhinweis bei Schnupftabak lediglich die möglichen Gefahren bei übermässigem Schnupftabakkonsum. Damit wird Schnupftabak auf eine ähnliche Stufe mit anderen Genussmitteln, wie Wein oder Kaffee gestellt. Schliesslich sorgt eine Prise Schnupftabak für unkomplizierte Erfrischung und ein echtes "Frei-im-Kopf-Erlebnis" zwischendurch. Und das ohne schlechtes Gewissen: Denn Schnupftabak ist rauchfreier Tabakgenuss, der überall erlaubt ist.

ZUSAMMENFASSUNG


Generell kann gesagt werden, dass nach dem heutigen Stand der Literatur und der Wissenschaft Schnupftabak ein äusserst risikoarmes Tabakprodukt ist, das infolge seines umweltfreundlichen Genusses – es wird ja nichts verbrannt – auch keine Mitmenschen beeinträchtigt. Schnupftabak ist die ideale Alternative für alle, die einen rauchfreien Tabakgenuss suchen. Die Inhaltsstoffe bei Schnupftabak unterliegen darüber hinaus dem strengen Deutschen Tabakgesetz (früher im Lebensmittelgesetz) mit der darin enthaltenen Tabakverordnung sowie einer laufenden Qualitätskontrolle.

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RICHTIG SCHNUPFEN – GARANT FÜR GENUSS


Beginnen Sie mit kleinen Prisen. Schnuppern Sie den Snuff nur ganz leicht auf. Das bringt Ihnen den höchsten Genuss. Nehmen Sie sich nach der Prise ein paar Sekunden Zeit. So kosten Sie das Aroma des Snuffs richtig aus und können das prickelnde Gefühl der Frische geniessen. 

Nach einer Prise Snuff zu niesen ist keineswegs verboten. Je öfter Sie zum Snuff greifen desto seltener müssen Sie niesen. Ob Sie Ihren Snuff vom Handrücken oder von den Fingerspitzen aufschnuppern, steht Ihnen völlig frei. Was zählt, ist der Genuss hinterher.

Ein Snuff muss leicht feucht sein. Wenn er einmal nicht so leicht aus der Dose fliesst, genügt oft ein kurzes Aufklopfen, um ihn wieder zu lockern. Gönnen Sie sich das Vergnügen einmal alle Sorten Pöschl-Snuff zu probieren, denn Ihre Lieblingsnote ist mit Sicherheit dabei.

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GESUNDHEITLICHE FRAGEN UND WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN ZU SCHNUPFTABAK


In diesem Bereich haben wir umfangreiche und detaillierte Informationen zum Thema „Schnupftabak und Gesundheit“ zusammengestellt. Hierbei handelt es sich um Auszüge aus dem Handbuch "Schnupftabak und Gesundheit" der Pöschl Tabak GmbH & Co. KG, Geisenhausen. Stand März 2010.

a.) Allgemeine Begriffsdefinition rauchfreier Tabakprodukte

Allgemeine Begriffsdefinition rauchfreier Tabakprodukte 1.9.pdf (380,7 kB)

 b.) Smokeless Tobacco - An Overview (auf Englisch) 

Smokeless Tobacco - An Overview- Beitrag zur Tabakforschung International 1.0.pdf

a.) Schnupftabak und Krebsrisiko – Überblick

Schnupftabak und Krebsrisiko - Überblick 7.0.pdf (39,4 kB)

b.) Süddeutsche Nasenkrebsstudie

Süddeutsche Nasenkrebsstudie 7.8.pdf (312,1 kB)

 c.) Rauchfreier Tabak und einige tabakspezifische N-Nitrosamine (auf Englisch)

Externer Link: https://publications.iarc.who.int/107

a.) Überblick Toxologie bei Schnupftabak

Toxologie bei Schnupftabak - Überblick 8.0.pdf (33,9 kB)

b.) Untersuchungen des dkfz zur Risikobeurteilung von Schnupftabak

Untersuchungen des dkfz zur Risikobeurteilung von Schnupftabak8.5.1.pdf (1.725,0 kB)

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DIE GESCHICHTE


EIN AUSSERGEWÖHNLICHES KRAUT – SCHNUPFTABAK


Das 16. Jahrhundert stand ganz im Zeichen des Tabaks. Er diente als Heilmittel für allerlei Beschwerden. Aber kaum eine Medizin war aufgrund ihres besonderen Geschmackes so begehrt, wie dieses aussergewöhnliche Kraut. Auch die französische Königin, Katharina von Medici, erhoffte sich Heilung für ihren migränegeplagten Sohn Franz. Ob sie nun die damalige Gebrauchsanweisung missverstanden hatte oder einfach ausser Acht liess, kann man heute nicht mehr nachvollziehen. Wie auch immer. Sie setzte sich über die ärztlichen Anweisungen hinweg und erfand eine völlig neue Art des Tabakgenusses.

Katharina verabreichte ihren Sohn den geriebenen Tabak löffelweise. Eine Linderung seines Leidens aber wollte nicht eintreten. Dem ausgesprochenen Erfindungsgeist der Königin ist es wohl zu verdanken dass sie ihren Sohn dazu bewegte, das Pulver über die Nase aufzunehmen. Diese unkonventionelle Massnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Das Kribbeln in seiner Nase löste bei Franz einen wahren Niesanfall aus, der Druck in seinem Kopf nahm ab und die Schmerzen liessen nach. Der erste Schnupfer tat also genau das, was ein richtiger Schnupfer nicht tut – niesen.

Von der Wirkung ihrer Erfindung begeistert, gönnte sich auch die Königin eine Prise dieses Pulvers. Sie empfand dabei grossen Spass. Kurzerhand gab sie dem geriebenen Tabak ihren Namen, den er jahrhundertelang behalten sollte: Catharinaire. Schon bald folgten die Damen und Herren des Hofes dem Beispiel ihrer Königin. Es entbrannte ein regelrechter Wettstreit darin, es dem graziösen Niesen ihrer Majestät gleich zu tun. Schnupfen wurde gesellschaftsfähig. Schon wenige Jahrzehnte nach der denkwürdigen Geburt des Schnupftabaks rümpfte die ganze Welt ihre Nasen – voller Genuss.

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DAS SCHNUPFTABAK – LEXIKON


Unser bebildertes Schnupftabak Lexikon informiert Sie umfangreich zu allen wissenswerten Themen rund um den rauchfreien und umweltfreundlichen Tabakgenuss.

Schnupftabak Lexikon Stand Mai 2019 PDF (1.363,6 kB)

Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – Arrêtez maintenant. Il fumo uccide – Smetti subito.

KONTAKT

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Hauptstrasse 37

6260 Reiden/LU


Telefon: 062/511 38 50

Telefax: 062/511 38 51

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